Vier von fünf Sprachreisen gehen ins englischsprachige Ausland; das gab der FDSV kürzlich bekannt. Englisch lernen wird vor allem im Hinblick auf die berufliche Weiterbildung als zunehmend wichtig gesehen und klassische Sprachreisen werden hauptsächlich nach England bzw. Großbritannien gebucht. Ein weiterer Trend unserer Gesellschaft geht zu Aktivreisen, Rundreisen und auch Naturreisen. Strandurlaub ist passé und mit der zunehmenden Verstädterung hungern die Menschen danach, Natur zu erleben, reine Luft zu atmen und die pure Stille zu genießen. In Kanada kann eine Aktivreise optimal mit einer Sprachreise verbunden werden und das Englisch lernen in einer Sprachschule mit dem Entdecken und Erkunden der faszinierenden Natur des zweitgrößten Staates der Welt kombiniert werden.

Torontos Skyline ist nicht nur bei einer Sprachreise faszinierend.
Für eine Englischsprachreise nach Kanada bietet sich Toronto an. In der größten Stadt Kanadas, finden sich zahlreiche Sprachschulen mit tollen Angeboten und Sprachkursen zum Englisch lernen. Zudem gibt es in der größten Stadt des Staates viel zu entdecken und zu erleben. Beim Sightseeing während der Sprachreise kann der CN-Tower bestiegen, das zauberhafte Schloss Casa Loma besichtigt, in einem der zahlreichen Museen die Zeit vergessen oder sich im Freizeitpark Paramounts Wonderland vergnügt werden. Doch nicht nur in Toronto offenbart sich Kanadas Vielfalt. Die südlichste Metropole des Staates ist ein guter Ausgangspunkt für diverse Ausflüge und Rundfahrten. Gerade Naturliebhaber kommen bei ihrer Sprachreise nach Kanada voll auf ihre Kosten und können schon nach einer kurzen Autofahrt spektakuläre Naturschauspiele bewundern.
Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt der Naturvielfalt Kanadas und beschränkt sich auf die Umgebung Torontos. Viele weitere Naturschauspiele und -attraktionen, wie z. B. der Grand Canyon, befinden sich in dem wunderschönen Westen des Staates. Für diejenigen, die in Toronto Englisch lernen möchten, bietet dieser Beitrag aber schon einmal eine umfangreiche Auswahl.
Wer gleich Lust auf eine Sprachreise nach Kanada bekommt oder jetzt schon am liebsten sofort aufbrechen würde, um Englisch zu lernen, kann sich hier noch einige Sprachschulen in Toronto anschauen:
Algonquin Provincial Park

Die Natur Kanadas kann in den Nationalparks bewundert werden.
Ein beliebtes Ausflugs- und Ferienziel ist der Algonquin Provincial Park, der älteste Naturpark Ontarios. Sprachreisende können nicht einmal vier Stunden entfernt von Toronto, die unberührte Natur Kanadas genießen. Sehr beliebt sind die wunderschönen Wandertouren und idyllischen Kanutouren, die im Park gebucht werden können. Auf den geführten Touren lernen Interessierte die Geheimnisse des Parks kennen und können Biber, Eistaucher und Elche, aber auch Bären und Wölfe in ihrer natürlichen Umgebung beobachten.
Die Niagarafälle
Die berühmtesten Wasserfälle der Welt – die Niagarafälle –, sind mit dem Auto nur etwa 1 Stunde und 30 Minuten von der Sprachschule in Toronto entfernt und sind so ein gut erreichbares

Die Wassermassen der Niagarafälle stürzen 52 Meter in die Tiefe.
Ausflugsziel für Sprachschüler auf einer Englischsprachreise. Der Name der Fälle stammt von dem irokesischen Wort „niagara“ ab, das „donnerndes Wasser“ bedeutet. Der Niagara River verbindet den Eriesee mit dem Ontariosee und wird auf seinem Verlauf durch einen 52 Meter langen freien Fall unterbrochen. Sprachreisende haben mehrere Möglichkeiten, die Niagarafälle sowohl von der kanadischen als auch von der amerikanischen Seite zu besichtigen. Die aus Film und Fernsehen bekannteste Art, ist eine Bootstour mit der Flotte „Maid of Mist“, bei der sich Sprachreisende die Wasserfälle von unten anschauen können. Zum anderen haben Reisende von den vielen Aussichtsplattformen des Victoria Parks auf kanadischer Seite viele Möglichkeiten die Niagarafälle aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Außerdem können die Fälle bei der „Behind The Szene-Tour“, von der Rückseite aus bewundert werden. Die Tour „hinter den Kulissen“ führt durch unterirdische Tunnel direkt hinter den donnernden Wasserstrom. Abgesehen von den Niagarafällen, bietet der Niagara Nationalpark Besuchern weiter tolle Naturhighlights. So können im Bird Aviary bspw. über 300 verschiedene Tropenvögel beobachtet werden oder diverse Botanische Gärten besichtigt werden.
Lake Manitoba
Für einen längeren Ausflug empfiehlt sich eine Fahrt an den Lake Manitoba. Der Süßwassersee ist einer der 15 größten Seen Kanadas und gehört zu den drei Hauptseen der Fischereiindustrie von Manitoba. Große Bekanntheit erlangte der See vor allem durch seine mystische Legende. Ähnlich, wie in Loch Ness, soll im Lake Manitoba das Seeungeheuer Manipogo sein Unwesen treiben und seit Beginn des 20. Jahrhunderts die Seefahrer in Angst versetzen. Zuletzt soll das schlangengleiche Ungetüm 1962 von zwei kanadischen Fischern gesichtet worden sein. Abgesehen von dem Seeungeheuer ist der Ausflug ein einziges Naturschauspiel. Der Weg von Toronto führt vorbei an den großen Seen, durch den Quetico Provincial Parc bis schließlich der Lake Manitoba erreicht wird.
Nationalpark Les Grands Jardins

Arktikisches Klima und die völlig andere Flora und Fauna des Nordens Kanadas.
Wer gerne den Norden und die arktische Seite Kanadas kennenlernen möchte, sollte während der Sprachreise einen Ausflug zu dem Nationalpark Grands Jardins unternehmen. Der Nationalpark liegt etwa 10 Stunden nordöstlich von Toronto in der Provinz Québec. Er ist geprägt durch dichte Nadelwälder und die arktische Flora und Fauna des Parks zeigen Kanadas pure natürliche Seite, so wie sie aus Fotografien und Dokumentationen bekannt ist. Hier können Sprachreisende arktisches Klima und arktische Vegetation erleben, die pure Stille und Natur genießen und Karibu Herden beim Weiden beobachten. Zudem gibt es in Les Grands Jardins zahlreiche Gebiete in denen gefischt werden darf.
Nova Scotia und Peggy’s Cove
Wenn nach der Sprachreise noch ein wenig Zeit zum Reisen durch Kanada bleibt, ist die Küstenregion der Halbinsel Nova Scotia zu empfehlen. Entlang der Küstenstraße erstrecken sich malerische kleine Fischerdörfer und wer sich die Küste und Klippen der Region gerne genauer anschauen möchte, kann diese auf einem Lighthouse Walk entdecken. Besonders bekannt ist der kleine idyllische Fischerort Peggy’s Cove. Der klassische rot-weiße Leuchtturm ist das Wahrzeichen der Stadt und ebenfalls eine Station des Lighthouse Walks. Im Inneren des Leuchtturms befindet sich eine kanadische Poststelle, von der aus Sprachreisende Postkarten mit einem speziellen Stempel verschicken können. Traditionell werden in dem Fischerort Hummer gefischt, die in zahlreichen Gaststätten frisch verzehrt werden können.
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